Schwerpunkte
Die Forschungsaktivitäten des Fachgebietes rtr liegen in drei Kernfeldern:
Regelungstechnik und Systemtheorie
Geforscht wird an schnellen, robusten Regelungen, bei denen eine nahezu zeitoptimale Ausregelung und Robustheit gegenüber Streckenänderungen bei niedrigem Entwurfsaufwand erzielbar ist. Anwendungsbeispiele sind Kranregelungen, Hydraulikregelungen, Magnetlagerregelungen und U-Bootregelungen.
Ein weiterer Bereich in diesem Schwerpunkt sind rekurrente Fuzzy-Systeme. Diese eignen sich zur Nachbildung von menschlichen Denkprozessen mit Dynamik und ihrem industriellen Einsatz in Automatisierungssystemen. Neben der Verwendung im technischen Bereich, z.B. beim Stranggießen in der Stahlindustrie, werden Fuzzy-Systeme zur Modellierung betriebswirtschaftlicher Prozesse und ökologischer Systeme genutzt.
Mobile und Humanoide Robotik
Erforscht werden kognitive Systeme für Roboter, die es Robotern durch Nachbau und Simulation von Gehirnstrukturen, z.B. beim Hören und Sehen, ermöglichen, mit ihrer Umwelt zu interagieren. Insbesondere die Entwicklung humanoider Roboter und ihrer mentalen Fähigkeiten sind eines der großen Abenteuer der Ingenieurwissenschaften.
Im Rahmen des Graduiertenkollegs “Mixed Mode Environment” wird außerdem nach Möglichkeiten der alternativen Kommunikation und Koordination von Multi-Agenten Systemen (Roboterschwärmen) geforscht.
Autonome Systeme und Automobiltechnik
In diesem Bereich wird an kognitiven Fahrerassistenzsystemen und Methoden zur automatischen Prüfplanerstellung in der Endfertigung gearbeitet. Des weiteren ist die Modellierung und Regelung von Dieselmotoren ein Forschungsgegenstand.
Diese Themen laufen in direkter Kooperation mit Automobilherstellern.